
Die unsichtbaren Fäden
In diesem Bild scheint alles miteinander verbunden zu sein, obwohl die einzelnen Szenen zunächst unabhängig voneinander wirken. Uhren, Häuser, Menschen, Musik und Erinnerungsfragmente bilden ein komplexes Netz aus Vergangenheit, Gegenwart und innerer Wahrnehmung. Im Zentrum sitzt eine Frau mit verbundenen Augen, während leuchtende Linien aus ihrem Körper in den Raum hinauswachsen. Sie kann nicht sehen und scheint dennoch mit allem verbunden zu sein. Die Musik des schwebenden Geigers wird zu einer unsichtbaren Kraft, die durch die verschiedenen Ebenen der Traumwelt fließt. Persönliche Figuren und vertraute Symbole treffen auf fantastische Wesen und unmögliche Situationen. So entsteht eine Welt, in der nicht das Sichtbare, sondern die verborgenen Beziehungen entscheidend sind. Das Werk erzählt davon, dass manche Verbindungen erst spürbar werden, wenn wir aufhören, ausschließlich mit den Augen zu sehen.