Ein Dämmerungsbild, in dem eine Altstadt auf einen riesigen Marmorbau trifft: Oben links eine gewölbte Halle mit zerfließender Uhr und hohen Fenstern, darin eine Familie mit Koffern. Am Himmel schweben ein geflügelter Flügel und ein Haus auf Spinnenbeinen. In der Mitte eine Gasse mit Giebelhäusern, einem Fahrkartenhäuschen und Uhren. Rechts öffnet sich eine Glastür in eine Unterwasserwelt mit Fischen und treibenden Taschenuhren, daneben speit ein Löwenbrunnen Wasser. Im Vordergrund führt eine Frau ein Mädchen im rosa Kleid auf die Tür zu.

Die Tür unter der Zeit

Eine Frau führt ein Mädchen durch eine Welt voller Uhren, Koffer und ungewöhnlicher Architektur. Am Ende des Weges öffnet sich eine Glastür zu einer Unterwasserwelt, in der selbst die Zeit zu schweben scheint. Die beiden Figuren befinden sich unmittelbar vor einer Grenze zwischen zwei Realitäten. Uhren tauchen überall auf und verlieren dennoch ihre übliche Funktion. Die Szene erinnert daran, dass Erinnerungen und Träume Zeit nicht chronologisch ordnen. „Die Tür unter der Zeit“ beschreibt den Augenblick kurz vor dem Eintritt in einen unbekannten Teil der eigenen inneren Welt.