
Das Archiv der Erinnerung
Dieses Werk führt in einen Raum, in dem Erinnerungen nicht geordnet, sondern miteinander verkettet sind. Eine zerbrochene Uhr öffnet den Blick auf verschiedene Ebenen von Zeit, Identität und Wahrnehmung. Menschliche Figuren erscheinen gleichzeitig vertraut und fremd, als würden sie unterschiedliche Versionen derselben Erinnerung verkörpern. Ketten durchziehen das Bild und stehen für Verbindungen, die sich nicht einfach lösen lassen. Kristalle, Insekten, Augen und organische Formen wirken wie gespeicherte Fragmente des Unterbewusstseins. Im Zentrum entsteht ein Ort zwischen Labor, Traum und innerem Archiv. Die Vergangenheit wird hier nicht einfach erinnert, sondern immer wieder neu zusammengesetzt. Das Bild stellt die Frage, wie viel von dem, was wir für Erinnerung halten, tatsächlich unverändert in uns bleibt.