
Die Stadt, die träumt
Eine nächtliche Stadt verwandelt sich in eine Bühne des Unmöglichen. Uhren beginnen zu zerfließen, Figuren schweben, ein Geiger fliegt über die Dächer und eine Rose wächst aus dem Wasser. Der öffentliche Raum folgt plötzlich den Regeln des Traumes. Trotzdem wirkt die Szene nicht chaotisch, sondern wie eine Welt mit ihrer eigenen inneren Ordnung. Jede Figur erlebt einen anderen Ausschnitt dieser Realität. „Die Stadt, die träumt“ stellt die Vorstellung auf den Kopf, dass nur Menschen träumen – vielleicht besitzt auch ein Ort seine Erinnerungen, Wünsche und Geheimnisse.