Ein Innenraum, der sich zur nächtlichen Stadt öffnet: Links füllt ein riesiger Flugzeugrumpf aus leuchtenden Blasenfenstern die Wand, ringsum fliegen Propellermaschinen und Verkehrsflugzeuge. Durch eine Tür schrecken zwei junge Leute vor einer Kapuzengestalt zurück, die ein leuchtendes Blatt hält. Rechts sitzt eine blasse Frau mit weißem Haar am gedeckten Tisch und hebt ein Stück Pizza. Über den Boden verstreut liegen Papiere, Hausschuhe und Tücher. Pastos und leuchtend in Öl gemalt.

Aufbruch aus der Wirklichkeit

Flugzeuge durchbrechen einen privaten Innenraum und verbinden das scheinbar Vertraute mit einer fremden Außenwelt. Menschen reagieren unterschiedlich auf das, was in diesen Raum eindringt: mit Angst, Distanz oder erstaunlicher Gelassenheit. Die Szene folgt keiner realistischen Logik, besitzt aber die emotionale Konsequenz eines intensiven Traumes. Reisen wird hier zu einem Symbol für Veränderung und Kontrollverlust. Bekanntes und Unbekanntes beginnen sich miteinander zu vermischen. „Aufbruch aus der Wirklichkeit“ beschreibt den Augenblick, in dem die vertraute Ordnung nicht mehr ausreicht.