Eine leuchtende Szene in Wolken: Links ein Zauberer mit spitzem Hut und einem Stab, der in einer Uhr endet, daneben elfenhafte Mädchen und eine aus Pflanzen gewachsene Gestalt. In der Mitte geht ein Junge in silbrigem Gewand über einen Weg aus Perlen; rechts eine dunkel gekleidete Frau mit leuchtenden Augen und eine verhüllte Gestalt, aus deren Ärmel eine goldene Skeletthand greift. Unten leuchten Pilze und Blüten, oben links zeigt ein Flugzeugfenster schwebende Inseln.

Der Junge zwischen den Welten

Ein Junge bewegt sich durch eine leuchtende Welt voller widersprüchlicher Gestalten. Auf der einen Seite erscheinen märchenhafte und beschützende Figuren, auf der anderen dunklere, schwerer zu deutende Wesen. Sein Weg führt genau durch die Mitte dieser Gegensätze. Er wirkt dabei weniger verloren als aufmerksam und offen. Das Werk erinnert an Übergangsphasen, in denen ein Mensch noch nicht weiß, welche Welt seine eigene werden wird. „Der Junge zwischen den Welten“ handelt von Entwicklung, Entscheidung und dem Mut, unbekannte Räume zu betreten.