Eine surreale Gasse: Eine blonde Frau im dunkelblauen Blazer hält eine leuchtende goldene Origami-Pyramide; um sie herum strecken durchscheinende Gestalten die Hände aus. In der Bildmitte ein Baum, der zu einem Uhrturm mit mehreren Zifferblättern geworden ist, darüber eine Spiralgalaxie. Links rote Kinosessel, deren Lehnen Augen tragen, an einer Schnur hängen Papierschiffchen; rechts ein Oktopus im Fenster, Ammoniten auf einer Bank, ein Goldfischglas, ein Vogel und Matrjoschkas mit Erdkugeln.

Die Architektur der Träume

Dieses Werk versammelt scheinbar unverbundene Elemente in einer einzigen komplexen Welt. Eine Frau hält eine leuchtende Form, während ein Baum sich in einen Turm voller Uhren verwandelt. Augen, Papierschiffe, Tiere, Figuren und kosmische Räume existieren selbstverständlich nebeneinander. Genau so arbeitet das träumende Bewusstsein: Es verbindet Erinnerungen, Ängste, Begegnungen und Symbole ohne Rücksicht auf die Logik des Alltags. Jedes Detail könnte Ausgangspunkt einer eigenen Geschichte sein. „Die Architektur der Träume“ zeigt den Traum als einen Raum, der nach anderen Gesetzen konstruiert ist als unsere Wachwelt.