Ein voll besetzter Straßenbahnwagen treibt auf dem Wasser, dahinter ein großer Dampfer im Mondlicht. Rechts steht eine Frau am Steg; unter der Wasseroberfläche zeichnen sich die Dächer einer versunkenen Stadt ab.

Die letzte Haltestelle

Eine Straßenbahn treibt über das Wasser, obwohl ihre eigentliche Strecke längst zu Ende sein müsste. Dahinter erscheint ein Schiff, während unter der Oberfläche eine versunkene Stadt weiterexistiert. Die vertraute Logik der Welt ist aufgehoben – genau wie in einem Traum. „Die letzte Haltestelle“ handelt von Situationen, in denen ein vermeintliches Ende plötzlich zum Übergang wird. Die wartende Frau beobachtet eine Realität, die sich ihrer Kontrolle entzieht. Das Werk fragt, was geschieht, wenn ein Weg weiterführt, obwohl wir glaubten, bereits angekommen zu sein.