
Die Treppe nach innen
„Die Treppe nach innen“ ist ein Werk über Erinnerung, Wahrnehmung und die Suche nach dem eigenen inneren Raum. Eine scheinbar endlose Treppenarchitektur führt durch ein fragmentiertes Gesicht und verbindet unterschiedliche Ebenen von Zeit, Bewusstsein und Identität. Uhren, Zahnräder und transparente Gestalten erscheinen wie Spuren vergangener Erfahrungen, die sich nicht vollständig auflösen, sondern im Inneren weiterwirken.
Die schemenhaften Figuren wirken wie Erinnerungen, Gedanken oder frühere Versionen des eigenen Selbst. Gelbe Lichtpunkte durchbrechen die kühle, dunkle Farbwelt und geben dem Bild etwas Hoffnungsvolles. Die Treppe führt dabei nicht zu einem sichtbaren Ziel. Sie wird vielmehr zum Symbol einer inneren Bewegung: des Suchens, Erinnerns und Verstehens.
Das Werk bewegt sich zwischen Malerei, Traum und surrealer Bildsprache. Es fragt, ob Entwicklung tatsächlich ein Weg nach vorne ist oder manchmal vielmehr ein Weg tiefer in uns selbst.